Benediktiner-Kloster

Die Benediktiner-Propstei Holzkirchen
Ein geschichtlicher Überblick – Autor Johannes Schreiber

Holzkirchen - Benediktuskloster und Rathaus

748 wendet sich Papst Zacharias in einem Brief an fränkische Adelige. Er lobt ihre frommen Werke und bittet, in diesem Sinne fortzufahren und Klöster und Kirchen zu errichten. Ein gewisser Troand, in dem Schreiben des Papstes namentlich erwähnt, ist Gaugraf im Waldsassengau. Er baut in einem schmalen Abschnitt des Aalbachtales das Kloster „holzchiricha“, stattet es mit Eigenmitteln aus und beruft Mönche, nach der Regel des hl. Benedikt hier zu leben und zu missionieren. Die Klosterkirche wird Maria der Gottesmutter, geweiht.

 

Um den Fortbestand und die Rechtsstellung seines Eigenklosters zu sichern, übergibt Troand, wie viele andere Klosterstifter jener Zeit, seine Gründung zwischen 768 und 775 dem König. Das noch unbekannte Gründungsjahr Holzkirchens wird also nach 748 und vor 768 zu suchen sein. Bereits im November 775 tradiert Karl der Große das Kloster am Aalbach der Reichsabtei Fulda. Die Übergabeurkunde nennt weitläufige Besitzungen, zu denen auch Weinberge gehören. So ist die Schenkungsurkunde zugleich ein frühes Zeugnis für den Weinbau in Franken.

 

Noch im achten Jahrhundert – zum Teil wohl vor der Klostergründung – fallen Fulda reiche Schenkungen vom Besitz fränkischer und rheinfränkischer Adeliger aus unserem Raume zu. So in Helmstadt, Uettingen, Billingshausen, Birkenfeld, Karbach, Remlingen, Lengfurt, um nur einige zu nennen. Ob sie damals schon der jungen Gründung zugute kamen, bleibt dahingestellt, aber in Holzkirchen bekommt Fulda einen Mittelpunkt für seinen Streubesitz im Bistum Würzburg.

Im Sühnevertrag von 815 zwischen Fulda und Würzburg einigen sich Abt Ratgar und Bischof Wolfgar über strittige Rechtsverhältnisse. Die Reichsabtei erhält u.a. die Kirchenzehnten im Dorf Erlenbach, während die aus den anderen fuldischen Orten im Bistum Würzburg (u.a. Helmstadt, Neubrunn, Holzkirchhausen, Unteraltertheim) dem Kloster Holzkirchen zugewiesen werden. Einen ersten Höhepunkt erlebt das fuldische Nebenkloster im neunten Jahrhundert. Bei den zahlreichen Reliquienübertragungen von Rom nach Fulda werden diese unterwegs auch in Holzkirchen zur Verehrung ausgestellt. 838 werden auf Bitten der Holzkirchener die Gebeine der Heiligen Januarius und Magnus nach Holzkirchen zurückgebracht, bzw. dort belassen. Abt Rhananus Maurus und Bischof Humbert konsekrieren den diesen Martyrern gewidmeten Schrein. Altäre zu Ehren der Gottesmutter, des hl. Bonifatius, der Apostel und anderer Heiliger zieren die Kirche, deren Krypta und Kapelle; der im Chor befindliche Altar weist einen Kreupartikel auf. Zahlreiche Wunder im Zusammenhang mit den Reliquienprozessionen sind für Holzkirchen in zeitgenössischen Fuldaer Berichten bezeugt, so daß sich das mittelalterliche Gotteshaus wohl – für eine kurze Zeit – zu einer zentralen Wallfahrtsstätte entwickelt haben mag. Zu dieser Zeit umfaßt der Konvent 70 Personen, unter ihnen 30 Priester und 17 Scholastiker. Hier unterhielt Fulda seine einzige im mainfränkischen Raum belegte Klosterschule.

 

Das 12. Jahrhundert brachte einen zweiten Höhepunkt. Zwar berichten darüber kaum schriftliche Zeugnisse. Der prächtige Kreuzgangflügel an der Südseite des Klostergevierts spricht dafür eine umso beredere Sprache. In den letzten Jahren freigelegt und restauriert, zeigen die Säulenbündel der sieben erhaltenen Doppelarkaden mit ihren Basen, Säulchen und Kapitellen reiche Bildhauerkunst der späten Romantik in Blatt-, Palmetten- und Tierornamenten.

 

Als Fulda durch den Mönch Eberhard (im sog. Codex Eberhardi) zwischen 1152 und 1162 seine Besitzungen zusammenfassen läßt, verfügt Holzkirchen über Rechte und Grundbesitz (hier nur für den ehemaligen Landkreis Marktheidenfeld) z.B. Altfeld, Remlingen, Tiefenthal, Uettingen und Wüstenzell, wobei man wenigstens Holzkirchhausen und Wüstenzell als Klostergründungen ansehen muß.

 

Eine neue Entwicklung – zum Nachteil Holzkirchens – bahnt sich an. Seit dem 12. Jahrhundert sind die Grafen von Wertheim im Besitz der Klostervogtei. Das schließt nicht aus, daß auch die Wertheimer zunächst das Kloster ausstatten. So vor allem Elisabeth von Hohenlohe, eine geborene Gräfin von Wertheim, der man auch die Niederlassung des Deutschen Ordens in Neubrunn und Stadtprozelten zuschreiben muß. Noch kann das Kloster – auch durch Kauf –seinen Besitzstand erweitern! Aber der Rückgang des Einflusses der Reichsabtei Fulda im Mainfränkischen bringt auch seinem Nebenkloster ein Schwinden an Bedeutung.

 

1272 wird das Kloster unerwartet von Plünderern niedergebrannt. Die Kirche und das Armenspital gehen in Flammen auf. Sammlungen haben einen Wiederaufbau ermöglicht. Aber auch Neubauten können nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Propstei als Ganzes kein neuer Aufschwung gegeben ist, zumindest was den äußeren Machtbereich betrifft, denn Wertheim gelingt es, alle Gerechtsamen an sich zu ziehen. Dem Kloster bleibt nur noch die Zinsherrschaft; die Dorfherrschaft über die Klosterdörfer fällt der Grafschaft zu, wo der Propst bei den Ruggerichten schließlich nur noch einen „schweigenden Schöffen“ stellen darf.

 

Der Bauernkrieg verschont Holzkirchen ebensowenig wie andere Klöster: „1525 hatte der Bauernkrieg sich erhoben. Brant unser G. Her Graff Jörg (Georg von Wertheim) Höffelt (Höhefeld) aus, plundert Reicholzheim, closter Brunbach (Bronnbach), Grunau (Kartause Grünau) und Holtzkirchen wordt verwüst.“

Im Zuge der Reformation verlassen Propst und Mönche das Kloster und gehen nach Wertheim. 1552 hebt daher der Graf das Kloster auf, reformiert Holzkirchen und zieht die Klostergüter ein. Nach neun Jahren aber schon (1561) erfolgt die Wiederherstellung der Propstei; allein ein Klosterleben kann nahezu zwei Jahrhunderte nicht mehr aufkommen.

 

Der Dreißigjährige Krieg zerstört erneut, was aufgebaut war, und wiederum gelangt das Kloster vorübergehend an Wertheim.

 

1673 bestehen nach einer zeitgenössischen Baubeschreibung ein wohlgebautes Herrenhaus mit sauberen Zimmern, des Reparierens notwendig, ein Kornhaus, ein Backhaus, eine Scheuer mit zwei Tennen und ein Viehstall. Die übrigen Gebäude samt der Kirche sind zugrunde gerichtet. Mit dem „wohlgebauten Herrenhaus“ ist wahrscheinlich der sich an die heutige Klosterkirche anschließende Prälatenbau (Roter Bau) identisch, von dem Bauinschriften aus den Jahren 1511 und 1562 erhalten sind und der in den vergangen Jahren stilvoll restauriert wurde.

 

Das Konventgebäude, das die Klosteranlage nach Osten abschließt, ist ein Barockbau aus der Zeit um 1700. Die ältesten Inschriften an den Außenmauern nennen das Jahr 1679. Der Volutengiebel an der nördlichen Schmalseite ist restauriert, der Erker am Prälatenbau erneuert. Der Treppenturm im Innenhof 1725 der Bequemlichkeit halber errichtet. Sein Erbauer ist Propst Bonifatius von Hutten, ein Prälat, dem der dritte Höhepunkt des Klosters zuzuschreiben ist. Bonifaz von Hutten, ein Bruder des Würzburger Fürstbischofs Christoph Franz von Hutten (1673-1730) leitet einen dritten Höhepunkt ein. Es verwundert nicht, daß dieser Propst zunächst Dientzenhofer gewinnt, Pläne für eine neue Klosterkirche zu zeichnen, die wegen zu großer Kosten aber verworfen werden. Durch seine Beziehungen zu Würzburg kommt er schließlich mit Balthasar Neumann zusammen, der hier in Holzkirchen eine „Rundkirche“ baut, wie sie der Volksmund nennt. Dieses barocke Oktogon, 1730 vollendet, „bringt den Zentralgedanken in idealer Weise zu Ausdruck“, formulieren die Kunstgeschichtler und wollen damit sagen, daß sich alle Bauteile der Kirche in ihren Abmessungen gleichmäßig um einen Mittelpunkt gruppieren. Berufene haben darüber ausführlich geschrieben. Von der ursprünglichen Ausstattung sind nur noch die Stukkaturen in der Kuppel, hauptsächlich Bandelwerk im Fries des Hauptgesimses und an den Fensterwänden erhalten . Über dem Altar in barocker Umrahmung das Wappen des damaligen Propstes.

 

Zusätzliche Erweiterungen der Klostergebäude erfolgen durch Propst Ferdinand Zobel von Giebelstadt (am Prälatenbau), durch Heinrich von Reisach und an der Klostermühle durch Propst von Sickingen, die alle ihre Beteiligung am Baubestand des Klosters wenigstens mit ihren Wappen bekunden. Neben diesen fränkischen Adeligen haben auch Propst Johann von Henneberg und Reinhard von der Tann Anteil am Aufbau und Ausbau des Klosters, wenn auch in früheren Jahrhunderten. Dem wechselhaften, mehr als tausendjährigen Bestand des Klosters bringt die Säkularisation 1802 ein jähes Ende. In rascher Folge wechseln nun die Besitzer, vom neapolitanischen General Duroc bis zu den Grafen von Castell. Vielfacher Initiative ist es zu danken, daß in den sechziger Jahren dem Verfall der Klosteranlagen Einhalt geboten und eine großzügige Restaurierung eingeleitet wurde. Es bleibt zu hoffen, daß der Eifer zur Wiederherstellung nicht erlahmt und die dazu notwendigen Mittel nicht versiegen, damit die Propstei Holzkirchen wenigstens vom Baubestand her ihre eigene, für unseren Landkreis so bedeutungsvolle, Geschichte auch in der Zukunft erzählen kann.

 

Die Rettung des Klosters

Bis in das Jahr 1951 lassen sich in Zeitungsartikeln Aufrufe zur Rettung des ehemaligen Benediktiner-Klosters Holzkirchen zurückverfolgen. Doch erst im November des Jahres 1961 waren die ersten Erfolge zu verzeichnen.

Regierungs- und Bezirkstagspräsident wandten sich in einem Aufruf zur Rettung des Klosters Holzkirchen an die Öffentlichkeit. Dr. Günder wies mit folgenden Worten auf die große Bedeutung dieses Klosters hin: „Die Mahnung zur Rettung des ehemaligen Klosters Holzkirchen richtet sich an alle Förderer europäischer Kultur, weil es sich bei dieser Klosteranlage um ein kulturhistorisches Baudenkmal von europäischer Bedeutung handelt.“ Gleichzeitig wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Zur weiteren Unterstützung der Rettungsmaßnahmen stellten das Landesamt für Denkmalpflege und der Bezirkstag von Unterfranken je 100.000 DM und der Landkreis Marktheidenfeld noch 12.000 DM zur Verfügung.

 

Wie sehr auch den Ortsbewohnern an der Rettungsaktion gelegen ist, bewies ein im Dezember 1961 vom damaligen Ortspfarrer Glückler veranstalteter Heimatabend, dessen Reinerlös der Restaurierung der Klosteranlagen zukam.

Bevor mit der Instandsetzung des Klosters begonnen wurde, mußte man über die zukünftige Verwendung der Räumlichkeiten Klarheit schaffen. Zunächst sollte es den Benediktinern von Münsterschwarzach übereignet oder einer anderen kirchlichen Einrichtung zugeführt werden. Auch die Bemühungen, ein Schullandheim, eine Jugendherberge, ein Altersheim oder ein Archiv einzurichten, schlugen fehl.

 

Die wichtigste Baumaßnahme stellte die Tieferlegung des Bachbettes dar, denn durch häufiges Hochwasser, Grundwasser und zahlreiche Quellen erlitten die Klostergebäude und der Kreuzgang großen Schaden. Im Jahre 1964 begannen die Arbeiten zur Tieferlegung des Aalbaches um durchschnittlich 1,2 m.

Dabei mußte berücksichtigt werden, dass die Klosterkirche auf Eichenpfählen steht, und diese weiterhin unterhalb des Wasserspiegels liegen müssen. Mit den Arbeiten wurde beim Anwesen Werner begonnen. Nach 4jähriger Arbeitszeit konnte sie erfolgreich abgeschlossen werden. Zur gleichen Zeit liefen die Restaurierungsarbeiten an Prälaten- und Konventbau an. Ersterer wurde bis zum Untergeschoss abgetragen. Das Obergeschoss musste neu erstellt werden, das Gebälk entsprach genau dem früheren Fachwerk. Bereits im November 1964 wurde am Prälatenbau Richtfest gefeiert. Die Renovierung ging zuerst zügig voran. Bis zum Einbruch des Winters war an diesem Teil des Klosters das Dach gedeckt, so dass mit den Innenarbeiten begonnen werden konnte.

 

1967 war der Prälatenbau, auch als „Roter Bau“ bekannt, fertiggestellt. Das Untergeschoss enthält einen großen Gemeindesaal mit Bühne; dieser dient vom Oktober 1967 bis zur Fertigstellung des eigentlichen Kindergartens als Ausweichraum. Daneben ist eine Kleinwohnung eingerichtet. Zwei größere Wohnungen befinden sich im Obergeschoss, die dem Stil der Zeit angepasst wurden, während die sechseckigen mit Blei ausgelegten Fenster geblieben sind.

Am Konventbau und am Wirtschaftsgebäude mussten zum Teil der Dachstuhl und das Dach selbst erneuert werden. Auch neue Dachrinnen wurden angebracht. Nachdem der Kindergarten im Jahre 1969 bezogen werden konnte, gingen die weiteren Ausbauarbeiten nur zögernd voran. Erst im Dezember 1973 konnte die Klostergaststätte „Benedictushof“ eröffnet werden. Für das Obergeschoss sind Fremdenzimmer vorgesehen, deren Ausbau noch im Gange ist. 1974 bekam die Ostseite dieses Gebäudes einen neuen Außenputz. Um das äußere Bild abzurunden, wurde 1969 auch die Klostermauer längs des Aalbaches ausgebessert und den neuen baulichen Verhältnissen angepaßt.

 

Der Kreuzgang

Der älteste Teil der Klosteranlagen, der romanische Kreuzgang, bedurfte einer gründlichen Renovierung.

 

Zuerst musste das Gelände trockengelegt werden. Dies geschah zunächst durch Anlegen von Gräben. Die im Laufe der Zeit angefallenen Schuttmassen in den Gewölben wurden beseitigt und das aufgeschüttete Erdreich in ca. zwei Meter Breite vor dem Kreuzgang abgetragen. Dann erst konnten die wertvollen Säulen, die zum Teil eingemauert waren, freigelegt werden. Wegen Einsturzgefahr war es in der letzten Zeit notwendig geworden, die Kreuzgangdecke abzustützen. Es wäre schade, wenn dieses Kulturdenkmal aus dem 12. Jahrhundert dem weiteren Verfall preisgegeben wäre.

 

Amrhein beschrieb es in den nachfolgenden Worten:

Der Kreuzgang öffnet sich gegen den Hof mit gekuppelten Rundbogenfenstern. Feststellbar sind deren noch sieben, außerdem noch zwei einzelne gegen die Westdecke. Die Höhe der einzelnen Gruppen beträgt 1,80 m. Die Gewände der Trennungspfeiler sind zum Teil mit einer Bündelsäulchengruppe besetzt. Die Säulchen haben eine attische Basis (aufsatzartigen Unterbau) mit Eckblättern und Würfelkapitelle, die mit Fabeltieren bzw. Palmettenornament (palmblattartige Verzierungen) geschmückt sind; einige sind glatt. Manche Säulenschäfte zeigen gebrochene Kannelüren. Die Arkaden ruhen, soweit feststellbar, abwechselnd auf Säulchen und Pfeilern. Die ersteren sind den Bündelsäulchen an den Trennungspfeilern gleichgestaltet, letztere haben Kämpfer aus Wulst, Platte und Kehle. Die interessanten Reste gehören dem Ende des 12. Jahrhunderts an. Der Kreuzgang hat eine Bohlendecke aus der Zeit des Propstes Reinhard von der Tann. Dessen Wappen mit der Inschrift R. de Than 1519 befindet sich auf einem Kragstein. (Neben dem Eingang zum westlichen Keller der Grabstein dieses Propstes, U 1518, mit seinem Wappen). Der Propst wurde jedenfalls in dem Kreuzgangflügel bestattet. Bei Grabungsarbeiten im Jahre 1973 wurde das Grab Reinhards von der Tann zufällig entdeckt. Die als Keller dienenden drei gewölbten Räume sind zweischiffig; der westliche hat drei Joche, die beiden östlichen je zwei. In allen Jochen gratige Kreuzgewölbe. Die Binnenpfeiler quadratisch, ohne Sockel und Kämpfer. Auf der Südseite stichbogige Lichtöffnungen, verändert. Ob die Wölbung der Räume romanisch ist, kann mit voller Sicherheit nicht bestimmt werden, weil entscheidende Merkmale fehlen. Am meisten Wahrscheinlichkeit besteht für die Wölbung des westlichen Raumes, wo der glatte Verputz, die Bündigkeit des Gewölbes und deren rohe Kurve für die romanische Zeit spricht. Die beiden anderen Wölbungen sind nicht bündig, könnten daher unter Propst Reinhard v.d. Tann nachträglich eingezogen worden sein. Wahrscheinlich waren die Räume schon ursprünglich als Keller gebaut. Der ganze Flügel steckt noch im Boden, der sich im Laufe der Zeit um ca. 1 m erhöht hat. Schon Konservator Dr. Ress, erklärte 1961, es seien noch genug steinerne Zeugen aus allen Jahrhunderten erhalten, in denen das Kloster blühte. Die eigentliche Denkmalpflege könne aber erst beginnen, wenn erhaltene Substanz gerettet sei.

 

Das Kloster heute 

Heute ist die Klosteranlage in Verbund mit der von Balthasar-Neumann errichteten Klosterkirche eine sich in einem herausragenden Zustand befindliche Sehenswürdigkeit und beheimatet zu unserer großen Freude mit dem Benediktushof ein Seminar- und Tagungszentrum von überregionaler Bedeutung.

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