Willkommen im Gemeindeteil Wüstenzell!

Blick auf Wüstenzell

Wüstenzell ist als eine Gründung des königlichen Eigenklosters Holzkirchen anzusehen, das sich im 8. und 9. Jahrhundert zum Mittelpunkt des zwischen Maindreieck und Spessart gelegenen Fuldaer Besitzes entwickelte.

 

Als Fulda seit dem 12. Jahrhundert politisch in den Hintergrund zu treten begann, hatten die Lehensleute der Reichsabtei dieser weitgehend ihre Grundherrschaft entfremdet. Fast überall im Bereich von Holzkirchen-Wüstenzell erschienen die Grafen von Wertheim als Besitznachfolger der Abtei.

 

Im Jahr 1359 ist Wüstenzell als Bestandteil des Cent Remlingen nachweisbar. Die Grafen von Wertheim unterhielten in Wüstenzell, das an der Straße Würzburg-Wertheim gelegen ist, eine Zollstätte. Nach dem Aussterben der Grafen von Wertheim im Jahre 1556 machten sowohl das Hochstift Würzburg als auch die Propstei Fulda ihre Ansprüche an den Wertheimer Besitzungen geltend.

 

Entstehung der Gemeinde Wüstenzell

Text von 1. Bgm Köhler aus dem Jahr 1978 im Zusammenhang mit dem Antrag der damaligen Gemeinde Wüstenzell zur Zustimmung zur Annahme eines Gemeindewappens:

 

„Wüstenzell ist als eine Gründung des königlichen Eigenklosters Holzkirchen anzusehen, das sich im 8. und 9. Jahrhundert zum Mittelpunkt des zwischen Maindreieck und Spessart gelegenen Fuldaer Besitzes entwickelte.

 

Als Fulda seit dem 12. Jahrhundert politisch in den Hintergrund zu treten begann, hatten die Lehensleute der Reichsabtei dieser weitgehend ihre Grundherrschaft entfremdet. Fast überall im Bereich von Holzkirchen-Wüstenzell erschienen die Grafen von Wertheim als Besitznachfolger der Abtei.

 

Im Jahr 1359 ist Wüstenzell als Bestandteil des Cent Remlingen nachweisbar. Die Grafen von Wertheim unterhielten in Wüstenzell, das an der Straße Würzburg-Wertheim gelegen ist, eine Zollstätte. Nach dem Aussterben der Grafen von Wertheim im Jahre 1556 machten sowohl das Hochstift Würzburg als auch die Propstei Fulda ihre Ansprüche an den Wertheimer Besitzungen geltend.“

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